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Blogbeitrag

Wie kann ich verschlüsselt Mails senden?

Was ist PGP?

PGP steht für Pretty Good Privacy und bedeutet wörtlich übersetzt „Ziemlich gute Privatsphäre“. Es handelt sich dabei um eine Technik zum Verschlüsseln und Signieren digitaler Daten, wie z. B. E-Mails, bevor sie den Rechner verlassen. Bei richtiger Anwendung der Software ist es für Dritte so gut wie unmöglich, unbefugt Daten zu entschlüsseln. Daher hat sich PGP als standardisiertes Datenformat zur sicheren Kommunikation im Internet etabliert. Programme zur Verschlüsselung von E-Mails mit PGP sind kommerziell und als Open-Source-Lösungen erhältlich. Für das Gelingen der sicheren Kommunikation spielt es allerdings keine Rolle, ob Sender und Empfänger eine Software des gleichen Anbieters verwenden.

Wieso ist Verschlüsselung wichtig?

Bei digitalen Daten wie etwa E-Mails handelt es sich lediglich um Textdateien, die von einem Punkt im Netz zu einem anderen gesendet werden. Stark vereinfacht kann man das mit dem Versand der gängigen Post in Papierform vergleichen. Allerdings handelt es sich bei einer unverschlüsselten E-Mail nicht um einen Brief, also eine Nachricht die, um das Postgeheimnis zu wahren in einen Umschlag gesteckt wird. Vielmehr ist sie als Postkarte zu sehen, die dem versierten Leser alle Informationen offenlegt – auch den Inhalt. Wird eine Nachricht hingegen mit PGP codiert, kann man sicher sein, dass der Inhalt und auch E-Mail-Anhänge durch einen „Briefumschlag“ vor unerwünschten Blicken geschützt sind. Entsprechend verschlüsselt PGP nicht die versanddienlichen Daten, wie Absender, Empfänger oder Betreff, jedoch sind diese auch auf dem herkömmlichen Briefumschlag sichtbar.

Was ist ein Schlüssel?

Als Schlüssel werden bestimmte mathematische Zeichenfolgen bezeichnet, die zusammen eine ähnliche Funktion wie die eines Passwortes erfüllen. Der öffentliche Schlüssel (engl.: public key) wird für alle Aktionen benötigt, die von jedem gemacht werden können. Neben dem Verschlüsseln von Nachrichten ist dies auch das Prüfen von PGP-Signaturen. Der private Schlüssel (engl.: private/secret key) wird für Aktionen verwendet, die nur von seinem jeweiligen Besitzer durchführbar sind. Darin inbegriffen ist das Entschlüsseln erhaltener Nachrichten sowie das Signieren der digitalen Daten.

Wie geht das?

Beide Beteiligte der Kommunikation, also sowohl Sender als auch Empfänger der Nachricht, müssen ein Programm für PGP installiert haben, es ist für Outlook, Mac Mail und Thunderbird als Plugin verfügbar. Dieses erstellt für jeden Nutzer jeweils zwei Schlüssel, die für das Codieren benötigt werden: einen öffentlichen und einen privaten. Öffentlicher und privater Schlüssel sind also ein zusammengehörendes Paar, das man eigentlich besser mit Schlüssel und Schloss vergleichen kann. Der öffentliche Schlüssel, sozusagen das Schloss, ist für Dritte sichtbar, der private, als der Schlüssel, ist hingegen nur seinem Inhaber bekannt. Wird nun der Inhalt sowie etwaige Anhänge mit einem öffentlichen Schlüssel codiert, kann er nur vom Besitzer des passenden privaten Schlüssels geöffnet werden. Sender und Empfänger müssen ihre gegenseitigen öffentlichen Schlüssel kennen. Nur dann kann eine E-Mail so verschlüsselt werden, dass lediglich ein bestimmter Adressat sie lesen kann.

 

Unseren PGP-Key finden Sie unter

» Kontakt » PGP-Schlüssel

Programmempfehlungen

Empfohlene Plugins für Ihr Mailprogramm finden Sie hier:

Mit diesen Programmen können Sie unseren öffentlichen Schlüssel importieren.

 

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